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Für wen ist die Tempelmassage® geeignet?Indikationen, Kontraindikationen - wie wir den Menschen sehen© Copyright 2002-2006 Christian Herold, Zürich,
Switzerland - Tempelmassage® ist ein geschütztes
Warenzeichen Rechtlich gesehen ist die Tempelmassage® in der Schweiz, Deutschland, Oesterreich,
Frankreich (Massage Temple®) und anderen europäischen Ländern eine nicht-medizinische
Behandlung mit dem Ziel, ein Wohlgefühl (bien-être) zu vermitteln. Wir stellen also nie
medizinischen Diagnosen, wir betreiben keine Psychotherapie und gehören nicht zur
westlichen Schulmedizin. (Juli 2005) Indikationen Tempelmassage®Für wen ist also die Tempelmassage® geeignet? Sie möchten wieder einmal ohne wenn und aber Wohlgefühl erleben, und die Garantie haben, dass Sie so sein dürfen wie Sie gerade sind und in ihrem einzigartigen Wesen gesehen und respektvoll berührt werden Sie suchen das innere Gleichgewicht, das die Selbstheilungskräfte ankurbelt und andauernd unterstützen wird Sie möchten Ganzheit erleben und ihrem Wesen eine Tür öffnen um einen neuen oder lange vergessenen Weg gehen zu können Sie möchten vielleicht an sich arbeiten, aus den Sackgassen raus kommen und mit einem grossen Ausatmen, unterstützt durch die hawaiianische Massagetechnik, alte Spannungen verabschieden und Platz für Lebendigkeit machen Sie möchten nicht mehr ihre Lebenskraft (Mana) für Ärger und Verspannungen investieren sondern durch die Konzentration auf den intensiv erleben Moment im Körper Lebensfreude und Tatendrang geniessen KontraindikationenDer lizensierte Tempelmassage® Praktiziernde darf keine Behandlung geben wenn er selber krank ist, insbesondere bei ansteckenden Krankheiten wie Erkältungen, Grippe, etc. Die Tempelmassage® ist nicht geeignet:
Bei der Massage von Schwangeren ist Vorsicht geboten. Falls gewünscht kann bis zum 6. Monat der Unterleib sehr sachte massiert werden. Bei Kindern muss auf die Befindlichkeit besonders eingegangen werden, da eine zweistündige Massage ein zu heftiges Erlebnis sein kann und bei Kindern nicht davon ausgegangen werden kann, dass sie gerne zwei Stunden regungslos liegen. © Copyright 2002-2006 Christian Herold, Zürich, Switzerland - Tempelmassage® ist ein geschütztes Warenzeichen Mensch und GesundheitWenn man sich fragt, was einem Menschen eine Massage bringen soll, muss zuerst geklärt werden, was unser Menschenbild ist. Wenn wir von einer Leistungsgesellschaft ausgehen ist jede Berührung oder Massage kontraproduktiv, da sie den Menschen näher zu sich bringt und ihn davon abbringen könnte, sich zu verausgaben. Wir gehen also nicht davon aus, dass der Mensch in möglichst viele kleine Teile zersplittert sein will. Im Gegenteil, er sucht seine Ganzheit. Wohlbefinden und Gesundheit sind nur möglich, wenn der Mensch sich gleichwertig als Körper, Geist und Seele, die im Gleichgewicht mit seinen Quellen, also in Austausch mit seiner Familie, anderen Menschen und der Umwelt lebt, zu der auch alle spirituellen Dimensionen gehören. Diese ganzheitliche Sicht gibt es im Westen erst (wieder) seit den 1960er Jahren. Die Hawaiianer pflegen sie seit 1500 Jahren. Ein Ungleichgewicht ergibt sich, wenn die Einflüsse nicht ausreichend verarbeitet werden können, wenn wir keine Luft kriegen, wenn das Essen oder ein Gefühl im Hals stecken bleibt, wenn etwas nicht verdaut werden kann. Wenn das Gleichgewicht gestört ist, verlangen wir nach Heilung. Das Ziel der Tempelmassage® ist, den Menschen auf seiner Suche nach dem Gleichgewicht zu unterstützen und in diesem Prozess zu begleiten. Weil man in der westlichen Gesellschaft den Menschen in Körper, Geist und Seele unterteilt hat, geht man davon aus, dass man jeweils nur das eine behandeln kann. Doch in Polynesien und in vielen anderen Kulturen geht das Gesundheitssystem vom Menschen als Ganzheit aus. Dies ist auch die Basis der Tempelmassage®. Zugang zum Gleichgewicht (Lokahi)Gleichgewicht ist das Gefühl zu haben, dass ICH BIN. Es ist mir wohl in meiner Haut, ich bin zuversichtlich und nicht von Ängsten geplagt. Ich bin im Gleichgewicht mit mir und der Umwelt, auch wenn ich vielleicht gerade ein schwieriges Gespräch vor mir habe oder eine Reise in ein unbekanntes Land plane. Die Fähigkeit dieses ICH BIN-Gefühls haben wir uns in jungen Jahren aneignen können durch die Zuwendung unserer Väter und Mütter, von denen wir wissen, dass wir willkommen sind und wir so speziell sein dürfen, wie wir eben sind. Ohne dieses Gefühl ist das Leben nicht viel wert und unsere Existenz bedroht und wir werden dauernd nach einer Bestätigung für das Sein suchen. Die Haut ist unser grösstes Organ und gibt uns die Möglichkeit mit dem Kontakt nach aussen und nach innen. Berührt zu werden, unsere Haut zu spüren gibt uns ein Gefühl von Identität. Dies ist für alle Menschen unglaublich wichtig und hat sich in den Heilkünsten anderer Kulturen schon vor tausenden von Jahren niedergeschlagen. Dass unsere Wissenschaft, dies erst für die Entwiclung von zu früh geborenen nachweisen kann soll uns nicht hindern, unserer kostbaren Hülle mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Lokahi ist hawaiianisch für Eins-Sein, in Verbindung sein. Bezüglich der
Tempelmassage® bedeutet es, mit sich und seinen Bedüfnissen nicht nur in Verbindung,
sondern Eins zu sein, im Selbstkontakt zu sein. Das bedeutet, sich nicht als
Grippegeplagtes Objekt zu behandeln sondern die Grippe zu verkörpern, das seelische und
körperliche Ungleichgewicht anzunehmen und gerne dem Körper eine Chance zur
Regeneration geben. Der schönste Weg ist über den Körper, weil dieser sich im Gegensatz zum Geist weniger mit inneren Stimmen, Einstellungen und Gewohnheiten sabotiert. Der Körper weiss genau, was er braucht und wie er behandelt werden soll. Diese Stimme wird in der westlichen Gesellschaft nicht gefördert und muss sich Gehör verschaffen. Wenn der Selbstkontakt ganz verloren ging treten Extremformen wie Kreislaufkollaps oder Herzkrisen auf, die das Leben bedrohen. Aber auch eine dauernde Verspannung der Muskeln, die das Atmen ermöglichen beeinträchtigen das Leben so, dass Heilung oder Linderung gesucht wird. Die Stimme des KörpersDie Tempelmassage® ist eine Art, den Körper um seinen weisen Rat zu fragen. Sie
erfüllt zwei Voraussetzung: Im Tempel fällt es durch die achtsame Art des Therapeuten leichter, den Zugang zu den Körperempfindungen und dazugehörigen Gefühlen zu finden. Der Schutz des Tempels macht es möglich, dass man sich nicht an alten Haltemustern klammern muss und zuversichtlich sein kann, dass der Körper sein Gleichgewicht selber regulieren kann, wenn man ihm durch Bewusstheit (engl. awareness) und Langsamkeit im Hier und Jetzt die Gelegenheit gibt. Mana - Kraft aus sich heraus schöpfenIn der westlichen Medizin wir einer Verspannung mit Entspannung begegnet. Dabei wird vergessen, dass der Mensch Freude und Tatendrang erleben will und dazu Kraft und Energie braucht. Wer Lebendigkeit erlebt wird keine Drogen konsumieren. Ein weiterer Aspekt des Energiehaushalts ist, dass das Leben nur im jetzigen Moment stattfinden kann. Wenn wir zerstreut sind, uns gedanklich irgendwo in der Zukunft oder Vergangenheit oder im Gedankenmodell einer andern Person befinden so sind wir nicht in unserem Körper, nicht in unserem Zentrum. Was fehlt ist die Kon-Zentration. Berührung kann helfen, wieder hier zu sein und das wahrzunehmen, was ist. Statt die Energie für tausend Gedanken zu verschwenden steht sie für Lebendigkeit zur Verfügung. In Hawaii sind Massagen (Lomilomi) dynamisch, weil der Mensch nicht als etwas gesehen
wird, das phlegmatisch in einem Bürostuhl sitzt. Vulkanausbrüche, die regelmässiogen
Stürme, Riesenwellen, die totale Stille der Vulkanlandschaften und die Lieblichkeit der
Vegetation prägten die polynesischen Menschen und ihre Kultur. Seit die Hawaiianische
Massage nach Europa kam ist sie zu einer kuscheligen Wohlfühlmassage verkümmert. In der
Tempelmassage® gibt es aber noch langsame und schnelle Bewegungen, leichte und tiefe
Arbeit im Gewebe, Ruhe und Bewegung, entsprechend der Dynamik der empfangenden Person.
Dies gibt ihr die Möglichkeit, über den Körper wieder Dynamik und Lebensfreude zu
erleben. Wenn es der Körper erlebt und dies eine dauerhafte positive Erfahrung ist, dann
ist der erste Schritt zu einem neuen Umgang mit Mana und damit zu einer neuen
Lebenshaltung (Aloha) getan. |
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